Wer die Ökobilanz verschiedener Reisearten vergleicht, muss vielfältige Aspekte berücksichtigen. Dazu gehört der CO2-Ausstoss bei der An- und Abfahrt. Darüber hinaus interessiert die Klimawirkung des Übernachtens – diesen Punkt vernachlässigen viele. Hotels und Pensionen benötigen in grossen Mengen Energie, unter anderem für die Beheizung der Einzel- und Gemeinschaftsräume und diverse Angebote wie das Frühstücksbuffet. In einem Gesamtvergleich erweist sich das Reisen mit dem eigenen Wohnmobil oft als umweltfreundlicher. Der hohe CO2-Ausstoss für die Hotelinfrastruktur entfällt zum Beispiel. Zugleich entscheiden sich die meisten Camper für Reiseziele in der Schweiz, in Deutschland oder in Nachbarländern, während zahlreiche Pauschaltouristen in entfernte Länder fliegen. Hier liegt das Campen auch beim Reiseweg unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit vorne.