Das wichtigste Kriterium beim Camping mit Angeln ist, dass sich ein geeigneter See oder Fluss in der Nähe befindet. Im besten Fall grenzt er unmittelbar an Ihren Campingplatz an. Achten Sie darauf, dass Sie an diesem Gewässer angeln dürfen. Wenn Sie über keinen Sachkundenachweis (SaNa) verfügen, bieten sich für das Angeln und Camping Seen mit Freiangelrecht an. Hier ein paar Beispiele für Orte, an denen sich das Camping mit Angeln gut verbinden lässt:
Es gibt viele weitere Orte, an denen Sie Angeln und Camping verbinden können. Viele Campingplätze in der Umgebung von Gewässern, an denen geangelt werden kann, werben auch offensiv damit und bieten für das Camping und Angeln zusätzliche Serviceangebote. Als praktisch erweist sich eine Kühlschrankvermietung vor Ort, denn gefangener Fisch muss bis zum Kochen oder Grillen gekühlt werden.
In Ländern wie Deutschland gilt ein strenges Angelrecht: Angler müssen umfangreiche Kurse besuchen und komplexe Prüfungen ablegen. Die Schweiz ist liberaler und somit der ideale Ort, um Camping mit Angeln zu kombinieren. Allerdings gilt es, auch hier die Schonzeit bestimmter Fischarten zu beachten. In den meisten Kantonen brauchen Sie an Gewässern mit Freiangelrecht keinerlei Sachkundenachweis. Es genügt, wenn Sie für das Angeln und Camping ein Tagespatent erwerben. Im Kanton Bern kostet dieses zum Beispiel 32 CHF (Stand Juni 2024) und ist an Automaten erhältlich. Beachten Sie die genauen örtlichen Bedingungen. So dürfen Sie mit diesen Tagespatenten vom Ufer aus angeln, für das Angeln im Boot verlangt der Gesetzgeber einen Sachkundenachweis. Diesen können Sie in einem Kurs erwerben, der bei den meisten Anbietern nur einen Tag dauert und vergleichsweise günstig ist.